Unserer Namensgeberin auf der Spur

Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen machten sich am 27. Januar auf, die Namensgeberin ihrer neuen Schule kennenzulernen. Ein ganzer Tag um Maria Ward stand auf dem Programm.

Wir begannen mit einer Andacht in der Schulkirche. Dort betrachteten wir das Wirken Maria Wards im Licht der Botschaft Jesu vom „Salz der Erde“. Er traut uns mehr zu, als wir selbst manchmal für möglich halten. Dass es möglich ist, im Glauben über uns selbst hinauszuwachsen, zeigt uns Mary Ward. Ihr Vorbild kann uns helfen, ein wenig mehr „Salz der Erde“ zu werden. Wenn wir ihrem Beispiel folgen, setzen wir uns füreinander und für andere ein und schaffen auch im Kleinen Stück für Stück eine bessere Welt.

Im Anschluss begegneten die Kinder einer „echten“ Maria-Ward-Schwester. Sr. Claudia Köberlein von der Congregatio Jesu berichtete eine Stunde lang farbenreich von ihrem Leben als Schwester und was es heißt, Maria Ward auf ihrem Weg zu folgen. Als alle Fragen beantwortet waren, durften die Schülerinnen und Schüler sich ganz Maria Ward widmen – und einen Maria-Ward-Taler naschen.

Nach der Pause ging es dann mit vier Stationen durch das Leben der Ordensgründerin. Es wurde der Film des Musicals gezeigt, das unsere Schule im Jahr 2014 im Stadttheater aufgeführt hat. Außerdem schrieben die Schülerinnen und Schüler Briefe mit Zitronensafttinte, widmeten sich in einer Meditation den Gebeten Maria Wards und setzten sich mit wegweisenden Zitaten dieser besonderen Frau auseinander.

Einmal mehr waren alle vom besonderen Geist Maria Wards beseelt. Es waren sich alle einig, dass es etwas Besonderes ist, in eine Maria-Ward-Schule zu gehen.

Jonas Langer