Der neue Familien-Jahreskalender der Maria-Ward-Realschule versprüht gute Laune und inspiriert zum Nachdenken über die Erde.

Eichstätt – Es ist mittlerweile schon eine schöne Tradition geworden: Jedes Jahr gestalten Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule Eichstätt einen farbenfrohen Jahreskalender mit eindrucksvollen Bildern aus den Jahrgangsstufen sechs bis zehn.
Für das bevorstehende Jahr 2021 präsentiert die Kunstfachschaft zusammen mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern nun auf Wunsch der Schulfamilie erstmals einen praktischen Familienkalender im DIN A3-Querformat. Er bietet neben den hochkarätigen Kunstbildern fünf übersichtliche Spalten für persönliche Termineintragungen. Und mit einer weiteren Neuigkeit überraschen Kunstfachschaft und die Schüler die Öffentlichkeit in diesem Jahr: Neben dem Kalender stehen erstmals auch alle 13 Motive des Kunstkalenders als große Postkarten im Format 12 mal 17,5 Zentimeter zum Verkauf. Die Motive eignen sich hervorragend als Glückwunsch-, Genesungs-, und Weihnachtskarten.

Wie in den vergangenen Jahren überzeugt auch der neue Jahreskalender 2021 mit seinen Kunstbildern wieder Monat für Monat mit Heiterkeit, Humor, strahlender Farbigkeit und hoher malerischer Qualität. Doch aus vielen Bilder sprechen auch Nachdenklichkeit und kritische Reflexion über unseren Umgang mit Natur, Umwelt und Tieren.

  • Titelbild: Exotische Koi-Karpfen prangen in leuchtenden Farben auf dem Titelbild des neuen Kalenders. Emilia Butsch (8 c) hat die Kois faszinierend wirklichkeitsgetreu auf Acrylleinwand gemalt. Ihr farbenfrohes Gemälde strahlt eben jene Ruhe und Gelassenheit aus, die der Beobachter beim Betrachten der knallorangefarbenen Koi-Karpfen in dem flachen Gewässer mit geheimnisvoll gelb schillernden Kieselsteinen empfinden mag.
  • Januar: Das Jahr startet mit einem eindrucksvollen Acrylgemälde von Amelie Mayer (10 c). In ihrem im Original einen Quadratmeter großen Bild „Abstrakte Landschaft“ malte sie im Hintergrund eine einfache Schneekoppe in duftig-weichen Pastelltönen. Im Vordergrund hingegen dominieren hart begrenzte abstrakte Formen, die sich kreuzen und überschneiden oder wie modern wirkende Runen nebeneinander schweben – ein trotz der konsequenten Geometrik überaus beruhigend wirkendes Bild.
  • Februar: In Aquarellfarben und Tusche hat Pia Koderer (10 c) eine bunte Schildkröte kreiert, die auf den ersten Blick fröhlich von rechts ins Bild schwimmt. Doch die lasierenden Aquarellfarbflecken, mit denen die Schülerin arbeitete und die bei näherem Hinschauen nach unten laufen, zeugen von einer anderen Stimmung: Die bunten Flecken sehen wie Blutstropfen und Entzündungen aus, die Schildkröte weint. Und plötzlich werden aus den bunten Farbflecken künstliche Plastikteilchen, die in alles eindringen. Ein zunächst harmloses Motiv wandelt sich zu einem warnenden Symbol für die Plastikverschmutzung der Meere.
  • März: Eine fröhlich-expressive Umsetzung des Themas „Exotischer Fisch“ präsentiert Rebecca Breitenhuber (8 c) in ihrem Bild: Aus einer wunderbar fantasievollen Unterwasserwelt scheint der Fisch dem Betrachter unmittelbar in die Augen zu schauen und ihm mit seiner Flosse humorvoll zuzuwinken.
  • April: Unweigerlich in den Bann zieht das Kunstbild „Waldlichtung“ von Anna Schöppl (7 c) seine Betrachter. Nach eigenen Studien in der Natur am Beispiel von Waldlichtungen fertigte sie dieses farbkräftige Bild mit seiner ungewöhnlichen, teilweise sogar irritierenden Hell-Dunkel-Abstufung an, das geheimnisvolle Tiefe in sich birgt.
  • Mai: Schon von Weitem lässt sich bei diesem Bild von Leah-Marie Wichmann (8c) erkennen, dass die Natur mit ihrer Farbenpracht und Formenvielfalt im Zentrum der Bildgestaltung steht. Die Knospen des Mohns, aufbrechende Blüten und bereits schon wieder verwelkende Blütenteile, wirres Blattwerk und Blütenstängel dominieren die Leinwand und beeindrucken in ihrer Fülle und Vergrößerung. Doch es lohnt sich, bei diesem Bild einen zweiten genaueren Blick zu wagen: Es lässt sich nämlich noch viel mehr entdecken.
  • Juni: Inspiriert durch das Werk „Gelbe Kuh“ des Münchner Expressionisten Franz Marc entstand dieses expres-sive Tierporträt von Hannah Eichhorn (10 c) am Anfang der zehnten Jahrgangsstufe. Zwar malte die Schülerin ihre Kuh nicht gelb wie Marc, aber mindestens genauso heiter. Der dem Betrachter entgegen gestreckten roten Zunge der in Komplementärfarben gehaltenen Kuh gelingt es immer wieder, dem Betrachter ein Lächeln abzugewinnen.
  • Juli: In Anlehnung an die Plein-Air-Malerei („en plein air“ heißt im Freien) des 19. Jahrhunderts begab sich Maria-Ward-Schülerin Sarah Lang (9 c) auf die Suche nach einem interessanten Landschaftsausschnitt in ihrer Heimat. Vom Aussichtspunkt des Schlosses Arnsberg gelang ihr dieses stimmungsvolle Landschaftsbild „Über Wiesen, Felder und Wälder“, das in den leuchtenden Farben der Wiesen und Felder die letzten Sonnenstrahlen eines Sommertages einfängt.
  • August: „Die perfekte Welle“ hat Zehntklässlerin Johanna Rosenberger (10 c) ihr Acrylbild betitelt, das in seiner Reduktion an japanische Zeichnungen erinnert. Die Welle, die sich tsunamiartig auftürmt, ein paar weiße Punkte als spritzende Gischt, eine mit wenigen flotten waagrechten Strichen angedeutete Horizontlinie, die die Weite des Meeres erahnen lässt, und ein roter Kreis als stilisiert untergehende Sonnenscheibe – mehr benötigt dieses Gemälde nicht, um den Betrachter in seinen Bann zu ziehen.
  • September: Im Rahmen ihrer ersten Leinwandarbeit hat Laura Viehmann (7 c) ihr ausdrucksstarkes Bild „Blaue Pflaumen“ gezeichnet. Die lustigen kleinformatigen Zwetschgen, die von einem deutlichen Hell-Dunkel- sowie auch Komplementärkontrast geprägt sind, lassen dem Betrachter durch ihre frische Saftigkeit das Wasser förmlich im Munde zusammenlaufen.
  • Oktober: Auch Angelie Strupf (7 c) hat eine wunderschöne Waldlichtung in vereinfachten Formen und mit expressiver Farbgebung auf Acrylleinwand gemalt. Gerade der leuchtend rote Weg, der in eine unbestimmte Tiefe führt, sticht dem Betrachter sofort ins Auge, indem er nach vorne drängt, während die kühlen Türkistöne des Hintergrunds ein Gefühl von endloser Ferne erzeugen.
  • November: Wunderschöne „Magnolienblüten“ haben es Julia Schlapp (10 c) angetan: Wie bei einer Makroaufnahme malte sie die Blüten eines Magnolienbaumes aus allernächster Nähe und setzte sie überdimensional ins Bild. Die in ihrem Farbton eigentlich weiß-rosa erscheinenden Blütenblätter der Originalpflanze wurden hier in fast hartes Blau verändert. Die kalte Farbe unterstützt die strengen und scharfkantigen Formen der Blätter, was dem Bild seinen besonderen Ausdruck verleiht.
  • Dezember: Eine wunderschöne weihnachtliche Stimmung zaubert Judith Strauß (9 c) in ihrem Bild „Waldlicht“, einer Kaltnadelradierung, die eine brennende Kerze hell im trostlosen Wald zeigt. Inspiriert vom Weihnachtsgedanken radierte sie in feinsten Linien und Schraffuren ihr „Waldlicht“ in die Druckplatte und bringt mit dieser Allegorie Ruhe und Gelassenheit sowie Wärme und Hoffnung in die kalten Tage dieser Zeit. Ein Bild, das Mut macht und das Jahr friedlich beschließt.

Der Familienjahreskalender der Maria-Ward-Schule 2021 ist ab Samstag, 5. Dezember 2020, zum Preis von 9,90 EUR in der Universitätsbuchhandlung Broenner und Daentler in Eichstätt erhältlich und wird als besondere Aktion auch am 5. Dezember an einem Stand auf dem Wochenmarkt in Eichstätt verkauft. Neben dem Kalender sind alle 13 Motive des Kunstkalenders auch als große Postkarten zum Preis von sieben Euro pro Set erhältlich.

Quelle: Eichstätter Kurier vom 02.12.2020

Wunder der Natur und des Lebens

Der neue Familien-Jahreskalender der Maria-Ward-Realschule versprüht gute Laune und inspiriert zum Nachdenken über die Erde.

Eichstätt – Es ist mittlerweile schon eine schöne Tradition geworden: Jedes Jahr gestalten Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule Eichstätt einen farbenfrohen Jahreskalender mit eindrucksvollen Bildern aus den Jahrgangsstufen sechs bis zehn.
Für das bevorstehende Jahr 2021 präsentiert die Kunstfachschaft zusammen mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern nun auf Wunsch der Schulfamilie erstmals einen praktischen Familienkalender im DIN A3-Querformat. Er bietet neben den hochkarätigen Kunstbildern fünf übersichtliche Spalten für persönliche Termineintragungen. Und mit einer weiteren Neuigkeit überraschen Kunstfachschaft und die Schüler die Öffentlichkeit in diesem Jahr: Neben dem Kalender stehen erstmals auch alle 13 Motive des Kunstkalenders als große Postkarten im Format 12 mal 17,5 Zentimeter zum Verkauf. Die Motive eignen sich hervorragend als Glückwunsch-, Genesungs-, und Weihnachtskarten.

Wie in den vergangenen Jahren überzeugt auch der neue Jahreskalender 2021 mit seinen Kunstbildern wieder Monat für Monat mit Heiterkeit, Humor, strahlender Farbigkeit und hoher malerischer Qualität. Doch aus vielen Bilder sprechen auch Nachdenklichkeit und kritische Reflexion über unseren Umgang mit Natur, Umwelt und Tieren.

  • Titelbild: Exotische Koi-Karpfen prangen in leuchtenden Farben auf dem Titelbild des neuen Kalenders. Emilia Butsch (8 c) hat die Kois faszinierend wirklichkeitsgetreu auf Acrylleinwand gemalt. Ihr farbenfrohes Gemälde strahlt eben jene Ruhe und Gelassenheit aus, die der Beobachter beim Betrachten der knallorangefarbenen Koi-Karpfen in dem flachen Gewässer mit geheimnisvoll gelb schillernden Kieselsteinen empfinden mag.
  • Januar: Das Jahr startet mit einem eindrucksvollen Acrylgemälde von Amelie Mayer (10 c). In ihrem im Original einen Quadratmeter großen Bild „Abstrakte Landschaft“ malte sie im Hintergrund eine einfache Schneekoppe in duftig-weichen Pastelltönen. Im Vordergrund hingegen dominieren hart begrenzte abstrakte Formen, die sich kreuzen und überschneiden oder wie modern wirkende Runen nebeneinander schweben – ein trotz der konsequenten Geometrik überaus beruhigend wirkendes Bild.
  • Februar: In Aquarellfarben und Tusche hat Pia Koderer (10 c) eine bunte Schildkröte kreiert, die auf den ersten Blick fröhlich von rechts ins Bild schwimmt. Doch die lasierenden Aquarellfarbflecken, mit denen die Schülerin arbeitete und die bei näherem Hinschauen nach unten laufen, zeugen von einer anderen Stimmung: Die bunten Flecken sehen wie Blutstropfen und Entzündungen aus, die Schildkröte weint. Und plötzlich werden aus den bunten Farbflecken künstliche Plastikteilchen, die in alles eindringen. Ein zunächst harmloses Motiv wandelt sich zu einem warnenden Symbol für die Plastikverschmutzung der Meere.
  • März: Eine fröhlich-expressive Umsetzung des Themas „Exotischer Fisch“ präsentiert Rebecca Breitenhuber (8 c) in ihrem Bild: Aus einer wunderbar fantasievollen Unterwasserwelt scheint der Fisch dem Betrachter unmittelbar in die Augen zu schauen und ihm mit seiner Flosse humorvoll zuzuwinken.
  • April: Unweigerlich in den Bann zieht das Kunstbild „Waldlichtung“ von Anna Schöppl (7 c) seine Betrachter. Nach eigenen Studien in der Natur am Beispiel von Waldlichtungen fertigte sie dieses farbkräftige Bild mit seiner ungewöhnlichen, teilweise sogar irritierenden Hell-Dunkel-Abstufung an, das geheimnisvolle Tiefe in sich birgt.
  • Mai: Schon von Weitem lässt sich bei diesem Bild von Leah-Marie Wichmann (8c) erkennen, dass die Natur mit ihrer Farbenpracht und Formenvielfalt im Zentrum der Bildgestaltung steht. Die Knospen des Mohns, aufbrechende Blüten und bereits schon wieder verwelkende Blütenteile, wirres Blattwerk und Blütenstängel dominieren die Leinwand und beeindrucken in ihrer Fülle und Vergrößerung. Doch es lohnt sich, bei diesem Bild einen zweiten genaueren Blick zu wagen: Es lässt sich nämlich noch viel mehr entdecken.
  • Juni: Inspiriert durch das Werk „Gelbe Kuh“ des Münchner Expressionisten Franz Marc entstand dieses expres-sive Tierporträt von Hannah Eichhorn (10 c) am Anfang der zehnten Jahrgangsstufe. Zwar malte die Schülerin ihre Kuh nicht gelb wie Marc, aber mindestens genauso heiter. Der dem Betrachter entgegen gestreckten roten Zunge der in Komplementärfarben gehaltenen Kuh gelingt es immer wieder, dem Betrachter ein Lächeln abzugewinnen.
  • Juli: In Anlehnung an die Plein-Air-Malerei („en plein air“ heißt im Freien) des 19. Jahrhunderts begab sich Maria-Ward-Schülerin Sarah Lang (9 c) auf die Suche nach einem interessanten Landschaftsausschnitt in ihrer Heimat. Vom Aussichtspunkt des Schlosses Arnsberg gelang ihr dieses stimmungsvolle Landschaftsbild „Über Wiesen, Felder und Wälder“, das in den leuchtenden Farben der Wiesen und Felder die letzten Sonnenstrahlen eines Sommertages einfängt.
  • August: „Die perfekte Welle“ hat Zehntklässlerin Johanna Rosenberger (10 c) ihr Acrylbild betitelt, das in seiner Reduktion an japanische Zeichnungen erinnert. Die Welle, die sich tsunamiartig auftürmt, ein paar weiße Punkte als spritzende Gischt, eine mit wenigen flotten waagrechten Strichen angedeutete Horizontlinie, die die Weite des Meeres erahnen lässt, und ein roter Kreis als stilisiert untergehende Sonnenscheibe – mehr benötigt dieses Gemälde nicht, um den Betrachter in seinen Bann zu ziehen.
  • September: Im Rahmen ihrer ersten Leinwandarbeit hat Laura Viehmann (7 c) ihr ausdrucksstarkes Bild „Blaue Pflaumen“ gezeichnet. Die lustigen kleinformatigen Zwetschgen, die von einem deutlichen Hell-Dunkel- sowie auch Komplementärkontrast geprägt sind, lassen dem Betrachter durch ihre frische Saftigkeit das Wasser förmlich im Munde zusammenlaufen.
  • Oktober: Auch Angelie Strupf (7 c) hat eine wunderschöne Waldlichtung in vereinfachten Formen und mit expressiver Farbgebung auf Acrylleinwand gemalt. Gerade der leuchtend rote Weg, der in eine unbestimmte Tiefe führt, sticht dem Betrachter sofort ins Auge, indem er nach vorne drängt, während die kühlen Türkistöne des Hintergrunds ein Gefühl von endloser Ferne erzeugen.
  • November: Wunderschöne „Magnolienblüten“ haben es Julia Schlapp (10 c) angetan: Wie bei einer Makroaufnahme malte sie die Blüten eines Magnolienbaumes aus allernächster Nähe und setzte sie überdimensional ins Bild. Die in ihrem Farbton eigentlich weiß-rosa erscheinenden Blütenblätter der Originalpflanze wurden hier in fast hartes Blau verändert. Die kalte Farbe unterstützt die strengen und scharfkantigen Formen der Blätter, was dem Bild seinen besonderen Ausdruck verleiht.
  • Dezember: Eine wunderschöne weihnachtliche Stimmung zaubert Judith Strauß (9 c) in ihrem Bild „Waldlicht“, einer Kaltnadelradierung, die eine brennende Kerze hell im trostlosen Wald zeigt. Inspiriert vom Weihnachtsgedanken radierte sie in feinsten Linien und Schraffuren ihr „Waldlicht“ in die Druckplatte und bringt mit dieser Allegorie Ruhe und Gelassenheit sowie Wärme und Hoffnung in die kalten Tage dieser Zeit. Ein Bild, das Mut macht und das Jahr friedlich beschließt.

Der Familienjahreskalender der Maria-Ward-Schule 2021 ist ab Samstag, 5. Dezember 2020, zum Preis von 9,90 EUR in der Universitätsbuchhandlung Broenner und Daentler in Eichstätt erhältlich und wird als besondere Aktion auch am 5. Dezember an einem Stand auf dem Wochenmarkt in Eichstätt verkauft. Neben dem Kalender sind alle 13 Motive des Kunstkalenders auch als große Postkarten zum Preis von sieben Euro pro Set erhältlich.

Quelle: Eichstätter Kurier vom 02.12.2020