Wie geht FSA?

Besuch der Kollegen und Kolleginnen von der MRS Marienburg aus Abenberg

Am Freitag, den 15. November 2019, tauchten im Klassenzimmer der 5 D  sowie der 6 A mehr Lehrerinnen und Lehrer als sonst üblich in der Freien Stillarbeit (FSA) auf. Schon bald erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler an die Ankündigung ihrer FSA-Betreuerinnen. Das musste der Besuch von unserer Nachbarschule, der Mädchenrealschule Marienburg aus Abenberg, sein, der ihnen interessiert über die Schulter schaute und wissbegierig Fragen an ihre Lehrerinnen Frau Reil, Frau Mahring und Frau Jordan richtete.

Während für unsere Schule der Marchtaler Plan mit seinen Strukturelementen Morgenkreis, Freie Stillarbeit und Freien Studien, Vernetzter Unterricht und Fachunterricht zum Lernalltag und Schulleben gehören, befindet sich die Abenberger Schule gerade mitten im Prozess der Entfaltung der Potentiale einer Schule nach dem Marchtaler Plan. Nächstes Jahr wird sie, nachdem bereits der Morgenkreis eingeführt wurde, mit der FSA starten. Die Abenberger Kolleginnen und Kollegen konnten sich während der Hospitation und Fortbildung dazu vielfältige Anregungen und Tipps aus unserer Schule holen.

Nach einer Begrüßung im FSA-Raum durch die Schulleitung und einem kleinen Imbiss wurden sie von Sigrid Maget und Michael Klenz in die Freie Stillarbeit eingeführt und durch die FSA-Magazine geleitet. Mit Staunen schauten sie auf die über die Jahre erstellten und in Regalen angeordneten FSA-Materialien und stöberten mit Freude in den verschiedensten FSA-Kisten.

Zurück im FSA-Raum, der eine kleine Auswahl von verschiedenen FSA-Materialien in einer kleinen Ausstellung zeigte, konnte nun auf viele Fragen zur Umsetzung und Erfahrung weiter eingegangen, Rohmaterialien empfohlen und weiterführende Entwicklungen wie das Logbuch aufgezeigt werden. Mit neuen Ideen, Umsetzungsmöglichkeiten und Tatendrang im Gepäck wurde am späten Nachmittag die Heimreise angetreten.

Gerne bleiben wir den Abenberger Kolleginnen und Kollegen auch in Zukunft auf ihrem reform-pädogigischen Weg an der Seite – in der Erinnerung daran, wie sehr uns vor 10 Jahren erfahrene Marchtaler Plan-Schulen sowie deren Pädagoginnen und Pädagogen Rat und Stütze waren.

Michael Klenz