Schülerinnen zu Besuch im Staatsministerium und der Staatskanzlei

Die Schülerinnen der Klasse 10 B der Maria-Ward-Realschule in Eichstätt besuchten gemeinsam mit ihrer Sozialkundelehrerin Renate Stoll das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in München.

Die Zehntklässlerinnen sind der Einladung der Landeszentrale für politische Bildung zu dem „Lernort Staatsregierung“ gefolgt. Nach dem Empfang wurden die Jugendlichen über die Themen und Arbeitsweise des Ministeriums umfassend informiert. Bei der sich anschließenden Diskussionen zu den Themenbereichen „Psychiatrie“ und „Drogen/ THC“ konnten die Realschülerinnen interessiert folgen und clevere Fragen stellen, denn damit hatten sie sich bereits zuvor im Sozialkundeunterricht intensiv auseinandergesetzt. Im Fokus der Referierenden standen unterschiedliche Formen psychischer Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen und bipolare Störungen, aber auch Essstörungen und den Konsum diverser Drogen. Das Suchtmittel „Tabak“, der in Zigaretten, Shishas, aber auch E-Zigaretten enthalten ist, sei neben Alkohol und Cannabis die Einstiegsdroge Nummer eins, so die Experten vor Ort.

Das Highlight der Exkursion war allerdings der Besuch des Büros der Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Wenngleich die Ministerin nicht anwesend war, so durften die Realschülerinnen der Maria-Ward-Realschule an ihrem Schreibtisch Platz nehmen und einer engen Mitarbeiterin sowohl fachliche als auch persönliche Fragen stellen, die umfassend beantwortet wurden.

Abschließend besuchte die „Delegation“ aus Eichstätt auch noch die Bayerische Staatskanzlei. Das architektonisch imposante Gebäude hinterließ nicht nur von außen, sondern auch von innen einen großartigen Eindruck bei den Besucherinnen. Dabei hatten die Schülerinnen ebenso Glück, denn sie durften vom Kabinettstisch des Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) aus, den Blick in den Hofgarten der Anlage genießen.

Franziska Berlinghof