Mittlere Reife und jetzt?

Auf der Suche nach der geeigneten Ausbildung

Berufe zum Anfassen. Auf der Ausbildungsmesse konnten sich die Jungen und Mädchen der beiden Eichstätter Realschulen umfassend über diverse Ausbildungsberufe in ihrer Region informieren. Was mache ich nach der Schule? Nicht alle wissen, welchen Beruf sie nach ihrem Realschulabschluss anstreben oder, ob sie gar weiterhin die Schulbank drücken möchten. Eine Antwort auf diese Frage können sie bei der Berufsmesse erhalten.

Diese fand am vergangenen Mittwoch auf dem Rebdorfer Realschulgelände statt. Diese Messe baut für Jugendliche die Brücke zu Traumberufen in der Region Eichstätt und ist eine gute Chance für die Realschüler, erste berufliche Kontakte zu knüpfen. Etwa 40 verschiedene Unternehmen aus dem Landkreis gestalteten gemeinsam die bereits fünfte Ausbildungsmesse auf dem Schulgelände und sorgten für eine volle Pausenhalle. Der Andrang in diesem Jahr war enorm, das freute nicht nur die Austeller, sondern auch die verantwortlichen Lehrkräfte Sabine Grimm und Stefanie Weinretter-Riedel. Die Unternehmen aus der Region stellten zahlreiche technische Berufe wie Industriemechaniker, Anlagenmechaniker – Schweißtechnik, Zerspanungsmechaniker, Elektroniker in den Fachrichtungen Betriebstechnik sowie Automatisierungstechnik und kaufmännische Berufe vor. Die Gesundheits- und Pflegeberufe sowie Berufe in der Lebensmittelbranche und in der Informationstechnologie suchen ebenfalls nach Auszubildenden. Außerdem warben weiterführende Schulen wie das Gabrieli-Gymnasium und die FOS mit der sogenannten Übergangsklasse. So besteht für die Jugendlichen die Möglichkeit, nach ihrem qualifizierten Realschulabschluss weiterhin zur Schule zu gehen. Die beiden Realschulen bilden eine sehr gute Schnittstelle zwischen Arbeitgebern und potenziellen Auszubildenden, denn die Berufsmesse auf dem eigenen Schulgelände ist für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern schnell und einfach zu erreichen. An den einzelnen Ständen konnten sich die Lernenden der achten bis einschließlich zehnten Jahrgangsstufe über die Anforderungen der jeweiligen Berufe umfassend informieren, denn ohne die kompetente Beratung findet man nur ganz schwer seinen Traumberuf.

Franziska Berlinghof