HaLT zu Besuch

Hart am LimiT ein kommunales Alkoholprogramm

Im Rahmen des Präventionsprogrammes „Hart am LimiT“ (HaLT) kamen  Herr Nikol vom Klinikum Eichstätt und Herrn Schraermeyer vom Blauen Kreuz zu Besuch an die Maria-Ward-Realschule in die Klasse 10 E. Die Ziele waren Aufklärung über die wahren Gefahren von Alkohol und Cannabis für Jugendliche.

Um diese Ziele zu erreichen, berichteten Herr Nikol und Herr Schraermeyer von ihrer Arbeit mit Drogenkonsumenten und zeigten Möglichkeiten der Prävention sowie der Hilfe auf. Wer von den Schülerinnen und Schülern ahnte zuvor schon, dass eine Party mit unkontrolliertem Alkoholkonsum auch in Eichstätt manches Mal auf der Intensivstation endete? Oder dass der Konsum von Cannabis entgegen der Verharmlosung auf manchen Internetseiten die Gehirnentwicklung negativ beeinflusst und Psychosen auslösen kann?

Obwohl Alkohol aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken ist und die meisten Jugendlichen ihn auch nicht wirklich mögen, werden die Gefahren allzu leicht verkannt. Unter Umständen kann der Konsum von Alkohol und anderen Drogen auch beim ersten Kontrollverlust schon tödlich enden. Durch den Vortrag sollten sich die Jugendlichen bewusstwerden, dass sie lernen müssen, auf sich und die anderen aufzupassen und im Notfall rechtzeitig professionelle Hilfe zu holen. Deshalb wendet sich das Projekt direkt an die Jugendlichen und ihre Eltern, aber auch an Erwachsene, die in Kontakt mit Jugendlichen stehen (z. B. Lehrer, Trainer). Unterstützt wurden die beiden Referenten von dem Schülerpraktikanten Jakob Weidenhiller und der Unipraktikantin (Soziale Arbeit) Daniela Korschinsky.

Neben vielen Informationen und einem Einblick in die Suchtprävention des Klinikums Eichstätt und des Blauen Kreuzes übten die Schülerinnen und Schüler, was generell für den Umgang mit Suchtmitteln so wichtig ist: das richtige Maß zu bewahren und ein inneres Gleichgewicht zu finden. Dazu übten sie sich mit dem Fächer in einer Kurzform des Tijinquan.

Jonas Langer und Michael Klenz