3D-Druck-Kooperationsprojekt

10 A besucht die Katholische Universität Eichstätt

Als die acht Schülerinnen des Mathematikzweigs vor drei Jahren damit anfingen, im IT-Unterricht bei ihrer Lehrerin Petra Ferstl mit einem CAD-Programm zu konstruieren, ahnten sie noch nicht, dass sie am 4. Juni 2019 selbstkonstruierte Puzzleteile als gedruckte Objekte aus dem 3D-Drucker in ihren Händen halten würden.

Wie kam es dazu?

Adrian Smoll, der neben seiner Lehrertätigkeit auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Kunstpädagogik an der KU Eichstätt tätig ist, lud die Klasse zu diesem
Kooperationsprojekt ein. Den ersten Teil übernahm Petra Ferstl an der Schule, wo sie die Schülerinnen dazu anregte, eigene Modelle mit MegaCAD zu planen und zu konstruieren. Im
zweiten Teil besuchte die Klasse einen 3D-Druck-Workshop bei Adrian Smoll an der Universität. Neben der geschichtlichen Entwicklung des 3D-Drucks wurden den Mädchen die Funktionsweise des 3D-Druckers und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nähergebracht. Mit großer Begeisterung entwarfen und gestalteten sie anschließend, zusätzlich zu den bereits angefertigten eigenen Entwürfen, an Tablets mit dem Programm TinkerCAD kleine Objekte. Dann startete der Moment, der mit Abstand das größte Staunen auslöste – der 3D-Drucker nahm seine Arbeit auf und fertigte die kreativen Objekte der Schülerinnen, welche diese zum Abschluss des Projekts voller Stolz mit nach Hause nahmen.

Petra Ferstl und Adrian Smoll