Beide Eichstätter Realschulen erhalten die Auszeichnung „Digitale Schule“

Am vergangenen Freitag erhielten sowohl die Maria-Ward-Realschule als auch die Knabenrealschule Rebdorf die Auszeichnung „Digitale Schule“.

Damit leisten beide Eichstätter Realschulen einen wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der heutigen vernetzten, digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, gezielt vorzubereiten. Nicht nur die Schulleitung beider Realschulen, sondern auch Kollegen des Fachbereiches MINT reisten nach München, um dort das Sigel feierlich entgegenzunehmen. Somit hat die digitale Transformation endgültig Einzug in die Schulentwicklung beider Eichstätter Realschulen gefunden. Bayernweit wurden dieses Mal weitere 30 Schulen mit dem Titel „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Der Kriterienkatalog, der dieser Auszeichnung zugrunde liegt, ist inhaltlich, methodisch sowie strukturell äußerst umfangreich: Die digitale, vernetzte Welt muss unter anderem aus technologischer, gesellschaftlich-kultureller sowie anwendungsbezogener Perspektive in Form konkreter Unterrichtsgegenstände im Unterricht in den Blick genommen werden. Darüber hinaus begreifen die Jugendlichen, welche Prinzipien bei unterschiedlichen Phänomenen helfen, diese zu lösen. Hierbei lernen die Realschüler insbesondere in den MINT-Fächern die Funktionsweise digitaler Systeme wie dem Internet oder das Erstellen spezifischer Programme, die zur Problemlösung beitragen, kennen. Aufgrund ihrer nahezu unbegrenzten Kommunikationsmöglichkeiten erkennen und verstehen die Lernenden die Wirkungsweise dieser Systeme. Der Umgang mit Tablets, Computern und Smartboards, die nicht nur zum Recherchieren, sondern auch als Grundlage für Präsentationen und computergestütztes Lernen dienen, gehört zu dem Schulalltag der Schülerinnen und Schüler an der Knabenrealschule Rebdorf und Maria-Ward-Realschule Eichstätt. Diese Fertigkeiten sind heutzutage sehr bedeutsam, denn nicht nur die mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen, sondern eben auch die Fähigkeiten, die durch die Digitalisierung ermöglicht werden, hinterfragen die Schülerinnen und Schüler einerseits kritisch und andererseits integrieren sie diese gezielt in ihren Lernalltag. Folglich ist die Digitalisierung ein Garant für die Zukunftsfähigkeit der Jugendlichen.

Franziska Berlinghof