Wir engagieren uns für ...

... die Gehörlosenschule in Gitega, Burundi: Unsere Patenschule!

BurundiSeit über 20 Jahren hat unsere Maria-Ward-Schule eine ganz besondere Patenschule in einem kleinen, ostafrikanischen Land: Burundi. Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Jahre tobte dort ein Bürgerkrieg, unter dem die Bevölkerung, ganz besonders die Kinder, zu leiden hatten. Jetzt ist wieder Frieden, aber vieles wurde im Krieg zerstört und die Menschen haben oft nur das Nötigste zum Überleben.

Unsere Patenschule kümmert sich um die Benachteiligtsten: Kinder, die nicht nur arm, sondern auch taub und damit stumm sind und um die sich niemand sonst kümmern würde.

In der Schule lernen sie die Taubstummensprache, rechnen und schreiben, sie lernen aber auch, was es heißt, ein liebevolles Zuhause zu haben. Denn viele dieser Kinder dürfen zum ersten Mal in ihrem Leben die Erfahrung machen, dass sie trotz ihrer Behinderung wertvoll und einzigartig sind. Die älteren Kinder, die die maximal 6-jährige Schulzeit abgeschlossen haben, werden in den schuleigenen Werkstätten auf einen Beruf vorbereitet.

Ostereierverkauf BurundiMit Engagement und Einfallsreichtum sammeln unsere Schülerinnen immer wieder Geldspenden, die den Kindern im fernen Burundi zugutekommen. Sie haben bereits Faire Seife gemacht, Weihnachtsplätzchen, Ostereier, ... die am Elternsprechtag, an Schulfesten oder am Eichstätter Marktplatz verkauft wurden. So wurde schon sehr viel Geld eingenommen. Vergelt's Gott.

 

 

 

 

 


 

... SOLWODI: "SOLidarity with WOmen in DIstress"!

Vortrag SOLWODISolwodi ist eine von Sr. Lea Ackermann gegründete Organisation, die sich um Frauen kümmert, die Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel geworden sind. Kriminelle Menschenhändler versprechen meist jungen Frauen in ärmeren Ländern ein tolles Leben in Deutschland. Mit großen Hoffnungen auf ein menschenwürdiges Dasein glauben sie den verheißungsvollen Versprechungen, sie verlassen ihre Heimat und finden sich plötzlich in einem fremden Land wieder, in dem sie nicht einmal die Sprache verstehen. An Zuhälter verkauft, werden sie oftmals unter Anwendung von brutalster Gewalt zur Prostitution gezwungen. Völlig eingeschüchtert und ohne Geld haben sie kaum eine Chance, ihren Peinigern zu entfliehen.

Solwodi gibt es in vielen großen deutschen Städten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen arbeiten eng mit der Polizei und anderen Behörden zusammen, um den betroffenen Frauen

  • die Rückkehr in ihr Heimatland zu ermöglichen
  • eine Schutzwohnung anzubieten, in denen sie von den Menschenhändlern nicht gefunden werden und wo sie erst einmal sicher sind
  • psychologische und/oder ärztliche Betreuung zu geben
  • einen Rechtsanwalt bei gerichtlichen Verfahren an die Seite zu stellen.

Wir sehen eine große Verantwortung darin, unsere Schülerinnen auch für die Not von Mädchen und Frauen zu sensibilisieren, die nicht selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden können, die Gewalt und Erniedrigung erfahren müssen. Deshalb sind wir froh und dankbar, dass wir eine Mitarbeiterin von Solwodi Augsburg, Frau Unterreithmeier, gewinnen konnten, die unsere 10.-Klässerinnen jährlich über das Schicksal der Frauen und über das Engagement der Organisation Solwodi informiert. Auf der Homepage www.solwodi.de erfahren Sie noch mehr.

 

Ein Film für SOLWODI

 

Im Schuljahr 2012/13 zeigten sich die katholischen Schülerinnen der Klasse 10 F nach dem Vortrag besonders interessiert und engagiert. Und so entstand die Idee, selbst einen Film zu drehen, um die Organisation bekannter zu machen.

Vor dem großen Drehtag mussten viele Aufgaben verteilt und erledigt werden:

Drehplan entwickeln und und Szenen schreiben, Slogan und Texte entwerfen, Drehorte suchen, Rollen verteilen ...

Die Schülerinnen wurden zu Schauspielerinnen, Kamerafrauen, Tonabnehmerinnen, Leute für die Maske, fürs Catering und Fotodokumentaion. Andere besorgten zuverlässig die Requisiten und trafen Absprachen mit dem Tonstudio und der Schnittstelle.

 

 


 

... Schutzengel gesucht e. V.!

Weihnachtsmarkt - Schutzengel gesucht e. V:Seit dem Schuljahr 2011/2012 unterstützt die Maria-Ward-Realschule Kinder und Familien in Bosnien-Herzegowina, deren Leben sich durch den Bürgerkrieg in den Jahren 1992 - 1995 dramatisch verändert hat.

Als Grundprojekt unterhält der Verein das Kinderheim „Centar Duga“ im bosnischen Kulen Vakuf, das sich um Kinder kümmert, deren Eltern in irgendeiner Weise Opfer des Krieges geworden sind (z. B. Tod, schwere Behinderungen, finanzielle Nöte, …).

Adoptiveltern und internationale Organisationen sind begeistert vom Erziehungskonzept „Mütterliche Erziehung ohne Mutter“, das von Admir Ljescanin und Jasna Vojajovic nach dem Vorbild von Emmi Pikler – Kinderärztin aus Budapest – gemeinsam mit den vor Ort arbeitenden Erzieherinnen entwickelt wurde. Dorothea Weinberg, Psychologin aus Nürnberg, die die Kinder im Heim regelmäßig begutachtet, sprach von einem Wunder, welch' unerwartete Genesung manches Kind erfahren durfte, das vorher schwer an Hospitalismus erkrankt war: „Das steht in keinem Lehrbuch der Psychologie.“

Zum anderen betreuen die „Schutzengel“ Familien mit Kindern, die zum Teil selbst im „Centar Duga“ untergebracht waren. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden werden die Kinder individuell unterstützt: Mit medizinischer Versorgung, Nahrungsmitteln oder Hilfen zur Ausbildung.

Ziel ist auch hier: Hilfe zur Selbsthilfe, um die Lebensverhältnisse der Kinder so weit zu stabilisieren, dass sich die Chancen auf eine hellere Zukunft vergrößern.

Der Verein hilft den Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser, bei der Instandsetzung der sanitären Einrichtungen und gibt Strom- und Wasseranschlüsse in Auftrag. Oft sind bauliche Maßnahmen wie das Abdichten von Dächern und Einsetzen von Türen und Fenstern notwendig. Um die Selbstversorgung der Familien zu verbessern, werden Tiere gekauft (z. B. Kühe oder Schafe) und Ställe gebaut.

Weitere Informationen finden Sie unter www.schutzengel-gesucht.de.

Download der Entstehungsgeschichte: Entstehungsgeschichte