Pädagogik nach dem Marchtaler-Plan

Kloster ObermarchtalDer Marchtaler Plan wurde Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts an kirchlichen Privatschulen der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Baden-Württemberg) entwickelt.

Den Namen verdankt dieses reformpädagogische Konzept der Akademie für Lehrefortbildung in Obermarchtal, wo sich engagierte Schulleitungen und Lehrkräfte zur Konzeption dieser Pädagogik trafen und sukzessive Lehrpläne für die verschiedenen Schularten entwickelt wurden (vgl. Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart; http://www.schulstiftung.de).

Im Zentrum des Marchtaler Plans steht das christliche Menschenbild, das die Einzigartigkeit des Menschen ebenso ernst nehmen will wie die Berufung zur Freiheit in Verantwortung. Von diesem Menschenbild aus werden Schulalltag, Unterrichts- und Prüfungsformen gestaltet, wobei Anleihen bei den klassischen Reformpädagogen wie Maria Montessori oder Peter Petersen genommen werden.

Zentrale Elemente der Marchtaler Plan Pädagogik sind der Morgenkreis, die Freie Stillarbeit, der Vernetzte Unterricht und der Fachunterricht. Der Morgenkreis findet an unserer Schule in allen Klassenstufen statt. Die Freie Stillarbeit wird seit dem Schuljahr 2010/2011 stufenweise eingeführt. Der Vernetzte Unterricht findet nur in den Ganztagesklassen statt, die ganz nach dem Marchtaler Plan unterrichtet werden.

Bildunterschrift: Namensgeber des Marchtaler Plans: das Bildungshaus Kloster Obermarchtal; Stätte der kirchliche Akademie der Lehrerfortbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart