„Bist du denn narrisch? Mit der 10 M nach AMSTERDAM???“

Klassenfoto der 10 M

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- eine unvergleichliche Abschlussfahrt!

Nach diesen aufmunternden Worten und vielen Sprüchen im Vorfeld ging es am 28.09.2015 zu nachtschlafender Zeit los auf den Weg nach Amsterdam. Noch vor dem Wachwerden trafen wir uns am Busbahnhof in Rebdorf, konnte mit unseren 23 Personen (Lehrer inklusive) auf den 50 Plätzen ausreichend Platz finden UND die Hanteln einzelner Fitnessjünger durften auch mit! Erstaunlicher Weise hätte meistens auch ein Bus für 20 Personen gereicht, da viele ein großes Kuschelbedürfnis hatten.

Die Fahrt führte weit in den Norden und tief in den Westen. Beides Richtungen, die einer bayrischen Klasse erst einmal suspekt sind, und daher staunten manche nicht schlecht, als sie ausgeschlafen kurz vor Köln mit ihrem „Grüß Gott“ verblüffte Gesichter hervorriefen. Fast völlig unbemerkt ließen wir die Grenze schließlich hinter uns und kamen mehr als pünktlich in Amsterdam an.

Das Hostel in Zeeburg war schnell bezogen und wir wollten unbedingt noch einmal raus: Frischluft, Laufen und ein bisschen Strand! Amsterdam gab sein bestes, aber für diesen Tag war keine Sonne mehr drin und wir kehrten ziemlich durchgefroren und durchgepustet ins Hostel zurück. Die folgenden drei Tage waren gezeichnet von der Erkundung einer wunderschönen Stadt, erstaunlichen Erkenntnissen darüber, dass es auch auf Wasserstraßen ordentlich Stau geben kann, Wachsfiguren manchmal nicht mal sich selbst ähnlich sehen, Gruselkabinette (Dungeons) WIRKLICH gruslig sein können, wie hoch bei einzelnen Schülern die Knie im Wasser reichen, Kunst auch Mathematikern Spaß machen kann und Künstler im naturwissenschaftlichen NEMO Science Center hochkonzentriert physikalische Versuche machen können. Daneben waren die Tage geprägt von Essen, Essen und nochmal Essen. Die erstaunlichen Mengen, die unsere Jungs verdrücken konnten, bleiben hier selbstverständlich unerwähnt. Es gab kulinarische Highlights bei einem Edelchinesen, im Hardrock Café und an unserem Ausflugstag ans Meer auch Fisch, dazu Kaffee, viel Kaffee in Kaffeehäusern – und wir waren nicht im Coffeshop! Ehrlich!

Fazit: Mit der 10 M nach Amsterdam – jederzeit wieder :)

Martina Kerscher