MINT-Projekt der 5. Klassen: Bionik

Seit diesem Schuljahr findet in der Woche vor den Herbstferien für alle 5. Klassen der erste von drei MINT-Projekttagen zum Thema Bionik statt.

Das spannende Thema entführt die Schüler/innen in die
Welt der kleinsten Teilchen und macht sie bekannt mit einem der fundamentalen Themen der Wissenschaft der Zukunft, nämlich die komplexen und genialen Mechanismen der Natur zu verstehen und in der Technik nachzuahmen: Bionik, die Wissenschaft zwischen Biologie und Technik. Aus der Vielzahl der Beispiele gehen die Wissenschaftler/innen von Morgen einem berühmten Phänomen auf die Spur: Dem Lotuseffekt.

Dabei gilt es, erst in die Welt der Nanoteilchen einzutauchen und dann anhand vieler spannenden Experimenten den Lotuseffekt in der Natur und auch an Anwendungsbeispielen aus der Technik zu erforschen. Die Schüler/innen untersuchten verschiedene Oberflächen und konnten sich selbst überzeugen, dass nicht immer gilt: glatt ist auch sauber, sondern, dass bestimmte raue Flächen Wasser und schmutzabweisend sind.

Bei den Beobachtungen und Experimenten achteten Herr Klenz und Frau Pitter darauf, dass der Grundstein zum wissenschaftlichen Arbeiten für die jungen Forscher/innen gelegt wurde. Zum Schluss durften die jungen Forscher/innen selber ein Zelt „mit einem Handgriff“ zusammenfalten und aus Papier den sogenannten „leaf-in“ Sonnensegel falten, der sich wie ein Laubblatt aus der Knospe mit einem Zug öffnen lässt und z. B. in der Raumfahrttechnik gebraucht wird.

Inspiriert durch die Natur haben sich Falttechniken, die zahlreich in der Pflanzenwelt vorkommen, zu der sogenannten Origami-Kunst entwickelt, und Roboter werden mit geckoähnlichen Füßen ausgestattet. Vor allem finden sie jedoch Anwendung in der Raum-Technik und Robotik, erfuhren die Schüler/innen.

Melitta Pitter und Michael Klenz