Die Schulsanis zu Besuch in der 5. Klasse

Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit sowie kleinere Verletzungen an Händen bis hin zu Schürfwunden gehören in der Schule häufig leider auch zum Alltäglichen. Bei diesen Problemen stehen den Schülerinnen und Schülern der Maria-Ward-Realschule in Eichstätt nicht nur die Lehrkräfte helfend zur Seite, sondern auch ein ausgebildetes Team an Schulsanitäterinnen und -sanitätern.

„Helfen ist wichtig, kann Leben retten und macht jede Menge Spaß!“ Getreu diesem Motto fand in der vergangenen Schulwoche an der Maria-Ward-Realschule in Eichstätt passend zur derzeitigen Unterrichtseinheit „Unser Körper – uns anvertraut“ im vernetzten Unterricht ein Projekt zum Thema „Erste Hilfe“ in der fünften Jahrgangsstufe statt. Wer könnte den Jugendlichen besser erklären, wie der Schulalltag eines Schulsanitäters aussieht, als diese selbst? Daher besuchten Freiwillige des Wahlkurses Schulsanitätsdienst am Nachmittag die fünften Klassen, um gemeinsam mit den Fünftklässlern an vorbereiteten Stationen die Maßnahmen und Regeln der „Ersten Hilfe“ anschaulich darzustellen. In Kooperation mit den VU-Lehrkräften Anna Aurbach und Ute König-Bothe sowie Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern der sechsten bis neunten Jahrgangsstufen und deren betreuende Lehrkraft Franziska Berlinghof, lernten die Schülerinnen und Schüler der Maria-Ward-Realschule nicht nur die „stabile Seitenlage“ und das „Anlegen eines Druckverbandes“ kennen, sondern sie haben auch den Standort des schulinternen und öffentlich zugänglichen Defibrillators gezeigt bekommen, der im Notfall lebensrettend sein kann. Im Vorfeld setzten sich die Lernenden im Rahmen des vernetzten Unterrichts, der die Fächer Religion, Geschichte, Geographie und Biologie beinhaltet, mit dem Thema „Unser Körper – uns anvertraut“ auseinander. Dabei lernten die Realschüler nicht nur die Anatomie des menschlichen Körpers und dessen Funktionsweise kennen, sondern sie setzten sich darüber hinaus mit Problemen und Krankheitsbildern auseinander, die gegebenenfalls auch im Schulalltag vorkommen können, beispielsweise bei Verletzungen im Pausenhof. Der Besuch der Schulsanis erweiterte die theoretischen Grundlagen mit vielen praktischen Tipps, weshalb der Projektnachmittag ein voller Erfolg war.

Franziska Berlinghof