Die Klasse 8 M in der Würzburger Residenz

Würzburger ResidenzAm Morgen um neun Uhr machten wir uns mit Frau Löchner und Frau Kerscher auf den Weg zum Zug, der uns nach Würzburg bringen sollte. Nachdem unsere Lehrerinnen uns zunächst am falschen Gleis „abgestellt hatten“, schafften wir es nach einem kurzen Sprint durch den Tunnel in den richtigen Zug.

Die Fahrt ging lustig weiter. Nach zwei Stunden erreichten wir endlich Würzburg. Als wir das Schloss trotz des Schneesturms erblickten, trauten wir unseren Augen nicht, wie groß bereits der Eingangsbereich war. Da war erst einmal ein Fotoshooting angesagt. Und wir tanzten, bis die Führung beginnen konnte.

Die Stufen im Treppenhaus wurden sehr niedrig gebaut, so dass die Damen mit prächtigen Kleidern förmlich „hochschweben“ konnten. So schritten auch wir staunend empor. Der Guide erklärte uns, dass die abgebildeten Herrscher der damals entdeckten Kontinente alle nach Europa zeigten. Der Künstler des Deckenfreskos malte die exotischen Tiere ohne sie selbst gesehen zu haben, somit hatte der Elefant zum Beispiel viel zu große Ohren und einen viel zu langen Rüssel. Dieser erinnerte uns stark an einen Staubsauger.

Die nächsten Räume, die wir besichtigen konnten, beeindruckten uns sehr. Wir wurden zunächst in einen Saal geführt, der mit weißem Stuck verkleidet war. Der Kriegsgott und seine Gemahlin waren abgebildet. Am Beeindrucktesten war der Spiegelsaal. Das Gold und die Spiegel blendeten uns regelrecht.

Leider konnte wir nicht mehr in den Hofgarten- das heben wir uns für den Sommer auf. Obwohl der Trip kurz war, sind wir mit schönen Erinnerungen an die Residenz und Würzburg nach Hause gefahren.

Klasse 8 M