Die Klasse 8 E zu Gast im Kollegium Orientale

Am Dienstag durfte die Klasse 8 E in die Bildervielfalt des Collegium Orientale eintauchen und sich von Herrn Dr. Miroslaw Lopuch für die östliche Frömmigkeit begeistern lassen.

Zunächst startete die Exkursion aber an der evangelischen Erlöserkirche am Leonrodplatz in
Eichstätt. Dieser schlichte Kirchenraum sollte die Schülerinnen und Schüler der Klasse auf den Besuch des Collegium Orientales einstimmen und ihnen den Vergleich zwischen den gestalterischen Merkmalen der Gotteshäuser ermöglichen.

Im Collegium wurden sie dann von Herrn Dr. Miroslaw Lopuch begrüßt, der den Schülerinnen und Schülern von der Gründung des Zentrums vor 40 Jahren berichtete. Nach dem Empfang führte er die Gruppe in eine syrische Kapelle. Dort schilderte er anschaulich, dass in Eichstätt Christen aus allen Teilen der Ostkirche studieren können. In dieser Kapelle waren viele arabische, aber auch indische Gestaltungseinflüsse zu sehen.

In der Sakristei erklärte er mit Liebe zum Detail die Bekleidung der Priester im Gottesdienst. Mit seiner Ehrfurcht vor den Gegenständen, aber auch seiner anschaulichen Art zu erklären zog er die gesamte Gruppe in den Bann. Die Neugierde der Klasse war geweckt.
Abschließend betrat die Gruppe die Heilig-Geist-Kapelle, den zentralen Ort zur Feier der Eucharistie. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von der Farbenpracht der Bilder, dem leichten Duft nach Weihrauch und der dadurch natürlich erscheinenden mystischen Aura empfangen. Herr Lopuch schilderte die Art, dort die Messe zu feiern und war für alle Fragen offen. Sichtlich angetan von einer für sie bisher unbekannten Welt, verabschiedet sich die Klasse 8e aus dem Collegium Orientale.

Jonas Langer