Dem Autodesigner über die Schulter geschaut

Die Schüler/innen durften sogar im Clymodell Platz nehmen.

Mit Spannung haben die Schüler/innen der 9 M den Vortrag verfolgtDie 9 M der Maria-Ward-Realschule vor einem Claymodell der Firma am surf in Wettstetten 

„Voll cool“ fanden es die Eichstätter Maria-Ward-Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 M, als sie zum Abschluss ihrer Exkursion zum Modellbau-Unternehmen „am surf“ in Wettstetten selbst an einem Claymodell Hand anlegen durften. Mit den verschiedensten Werkzeugen wurde ausprobiert, wie dieser künstliche Ton zu bearbeiten ist.

Begonnen hatte der Tag mit einer ausführlichen Präsentation über dieses moderne Unternehmen. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Sozialwesen ging es darum, Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise einer größeren Firma zu bekommen. Firmenleiter Martin Gabler nahm sich zusammen mit seinem Stellvertreter sehr viel Zeit, um der Ganztagsklasse den Werdegang, das Organigramm und die verschiedenen Arbeitsbereiche vorzustellen.

„Am surf“ entwickelt auch für die Audi AG Modelle und unterliegt daher einer besonderen Geheimhaltungspflicht. Mit Zugangscode gesicherte Türen, abgeklebte Glasscheiben, Fotografier Verbot und hinter Planen versteckte Autoteile begleiteten die Jugendlichen beim Rundgang durch das Firmengebäude. Führungen für Schulklassen sind deshalb normalerweise nicht erlaubt, für die Klasse 9 M machte Herr Gabler jedoch eine Ausnahme.

Ein besonders spannender Teil des Tages war die Besichtigung der großen computergesteuerten Maschinen bei ihrer Arbeit. Einen intensiven Eindruck hinterließen vor allem die riesige Fräsmaschine, der überdimensionale Scanner und ein großer 3D-Drucker. Ganz zum Schluss konnten die Jugendlichen sogar in einem fertigen Modell Platz nehmen. Die Begeisterung darüber formulierte der Neuntklässler Patrick dann so: „Dass die einzelnen Visualisierungs- und Verarbeitungstechniken an genau dem Modell gezeigt wurden, in das wir zum Schluss einsteigen konnten, war bei diesem Besuch genial umgesetzt.“

Renate Stoll