Kreissiegerin mit Gregs Tagebuch

Alle Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs

Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs: Stefanie Köstler

Eichstätt (DK) Stefanie Köstler von der Maria-Ward-Realschule Eichstätt ist die Siegerin des Kreisentscheids beim Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels. Dieser fand am Mittwoch im Realschulzentrum Rebdorf statt.

Die Böhmfelderin wurde am Ende des etwa zweieinhalbstündigen Wettbewerbs von einer fünfköpfigen Jury auf den ersten Platz gewählt.

Am Kreisentscheid nahmen 15 Schülerinnen und Schüler, allesamt Sechstklässler, aus den verschiedenen Schularten teil. Veranstaltet wurde der Kreisentscheid diesmal von der Dom- und Universitätsbuchhandlung St. Willibald, Moderatorin war die Buchhändlerin Ilse Müller. Dem Kreiswettbewerb vorausgegangen war bereits im vergangenen Herbst die Ermittlung der besten Leserinnen und Leser an den jeweiligen Heimatschulen. Mehr als 600 000 Kinder der sechsten Klassen beteiligen sich jährlich an dieser bundesweiten Leseförderaktion, die über Kreis, Bezirk und Länder führt und mit dem Bundesfinale endet, das heuer zum 57. Mal stattfindet.

In Rebdorf hatte jeder Schulsieger aus dem Landkreis erst einmal ein selbst gewähltes Buch vorzustellen und dann eine kleine Passage von etwa drei Minuten vorzulesen. Juroren waren in diesem Jahr die Schriftstellerin Margit Auer ("Die Schule der magischen Tiere") aus Eichstätt, die Buxheimer Grundschullehrerin Judith Eichner, Peter Nothaft als Leiter der Schulabteilung der Diözese Eichstätt, der Redaktionsleiter der Kirchenzeitung Michael Heberling und die Buchhändlerin Ilse Müller von der Dombuchhandlung St. Willibald in Eichstätt.

Sie bewerteten den Textauszug, die Lesetechnik und die Interpretation und vergaben Punkte. In der zweiten Runde mussten die vier besten Leserinnen und Leser erneut an den Start - und dieses Mal einen ihnen unbekannten Text vorlesen. Es war ein Abschnitt aus dem Buch "Die große Bärenschule" von John Yeoman.

Siegerin Stefanie Köstler kommt jetzt ins oberbayerische Bezirksfinale, das im April oder Mai stattfinden wird. Die Entscheidung war allerdings nicht einfach: Die Beratung der Jury dauerte lange, es musste dafür sogar die Pause verlängert werden. Alle teilnehmenden Kinder erhielten Urkunden und einen Buchpreis.

Quelle: Eichstätter Kurier vom 20.02.2016 um 18:56 Uhr von Jonathan Bittlmayer