Am Rande des Abgrunds

Die Klasse 10 M auf Abschlussfahrt in Sorrent und Umgebung

„Da regnete es Asche, wenn auch noch nicht sehr viel. Ich wandte mich um. Eine dichte Qualmwolke, die wie ein reißender Strom über die Erde dahin schoss, folgte uns drohend“, schreibt Plinius der Jüngere in einem Brief über den Ausbruch des Vesuv am 25. August 1979. Es ist der einzige Bericht eines Augenzeugen über diese Naturkatastrophe, die das gesamte Umland in Schutt und Asche legte und so vielen Menschen das Leben kostete. Welche Gewalt hinter diesem Vulkanausbruch steckte, konnten wir bei schönstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf unserer Wanderung hinauf zum Krater des Vesuvs erahnen: Die gesamte Bergkuppe des Vulkans, der weit über das Land zu sehen ist, wurde damals weggesprengt. Besonders bei unserem Rundgang durch die Ausgrabungsstätte Pompeji waren das Ausmaß der Zerstörung und die Not der damaligen Menschen nachzuempfinden und wir bekamen gleichzeitig eine Ahnung davon, in welchem Luxus die Bewohner dieser antiken Stadt lebten. Das zweite absolute Highlight unserer Abschlussfahrt mit Frau Stoll und Herrn Markoff nach Sorrent führte uns hinaus aufs Meer, das wir mit drei Speedboats auf einer Tour rund um die Insel Capri unsicher machten. Abgesehen von dem Spaß, über die Wellen zu springen, waren das türkise Blau der Lagunen und die Grotta Azzura enorm beeindruckend. Diese zwei Erlebnisse bilden wohl die Eckpfeiler unserer Reise, die für uns viele unvergessliche Erinnerungen parat hält: Die kulinarische Rundumversorgung, angefangen mit dem bayerischen Traditionsbuffet im Bus - Brezn und Obatzda - bis hin zu Mozarella in der Fattoria, in der wir eine Führung erhielten, und ganz viele Nudeln! Ein Ausflug nach Amalfi, ein Badenachmittag in Piano di Sorrento, und nicht zuletzt die Erkenntnis, dass sogar Mathelehrer ihre Meister im Pokern finden, wenn sie sich auf Schüler einlassen! Alles in allem wollen wir unsrer Klassenmami Frau Stoll und Herrn Markoff herzlich für diese wunderbare Zeit bedanken!

Klasse 10 M